Sicherheit für Hunde im Auto

 

Das Eigengewicht des Hundes verdreifacht sich bei einer Fahrgeschwindigkeit von 60 km/h bei einem Frontalaufprall. Damit kann ein nicht gesicherter Hund bei einem Zusammenstoß zu einem "Geschoss" werden, das durch die Frontscheibe donnert oder dem Fahrer/Beifahrer das Genick bricht. Ab 1.8.2004 gilt eine Sicherungspflicht für mitfahrende Hunde im Auto. Nichtbeachtung wird mit einem Bußgeld bestraft!

 

 

Am besten geschützt ist der Hund im Bereich des Kofferraumes (Kombi) in einer stabilen Transportbox, die mit einem Spanngurt befestigt wird. Darin sollte er aufrecht sitzen, aber auch bequem liegen können. Die Liegefläche darf nicht zu groß sein, damit der Hund bei einem Aufprall geschützt ist und in den Kurven nicht dauernd hin und her rutscht.

 

Den Hund im Fußraum des Beifahrers zu platzieren ist eine Notlösung, auf die nur bei kurzen Strecken zurückgegriffen werden sollte. Dieser Platz ist wegen der Motorgeräusche, eines Airbags, des Wärmestaus und der Gerüche nicht ideal. 

 

Hunde auf dem Rücksitz müssen mit einem Geschirr und einem Verbindungsgurt (Verbindungsgurt zwischen Gurtsteckschloss und Hundegeschirr) gesichert sein. Die Automobilhersteller haben in den letzten Jahren viel in passive Sicherheit investiert - z. B. Knautschzonen im Heck von Kombis, getönte Scheiben, Klimaanlagen, die automatisch auch bei abgestelltem Motor weiter in Betrieb sind.