Informationen zum Welpenkauf

 

Der Sheltie ist eine liebevolle, sensible Rasse. Doch wer einen Hund erwerben möchte, sollte es genau planen.

 

Viele möchten einen Hund als Welpen zu sich nehmen. Doch passt dies zu den Lebensgewohnheiten? Jede Rasse hat bestimmte Eigenschaften und Bedürfnisse. Ein kleinerer Hund kann von Senioren und Kindern ausgeführt werden.

 

Langhaarige Hunde brauchen besondere Pflege, Jagd- und Arbeitshunde wollen beschäftigt werden, da sie sehr viel Ausdauer und Temperament haben.

 

Wenn Sie sich für eine Rasse entschieden haben, stehen Sie vor der Frage nach dem passenden Züchter. Schauen Sie sich die Haltungsbedingungen der Hunde an. Haben die Welpen Kontakt zum Muttertier? Ein gesunder Welpe nimmt freudig Kontakt zu Ihnen auf. Die Welpen sollten beim Züchter geimpft und entwurmt worden sein und über einen guten Appetit verfügen.

 

In den ersten Wochen durchlaufen Welpen mehrere Entwicklungsphasen. Die jungen Hunde müssen ihre Umwelt kennenlernen können, zutraulich und verspielt sein.

 

Ab der 9. - 12. Lebenswoche zeigt der Welpe in seiner Entwicklung verstärktes Angstverhalten. Nach einiger Zeit nimmt es wieder ab. Welpen jedoch, die vor dieser Phase nichts kennen gelernt haben, können nur schlecht mit der Angst umgehen. Haben Sie sich für einen Welpen entschieden, sollten Sie ihn häufig beim Züchter besuchen, damit Sie seinen Charakter kennen lernen und die erste Bindung aufbauen.

 

Nach dem Abholen vom Züchter sollte der junge Hund eine Eingewöhnungszeit von mehreren Tagen bekommen, um seine neue Familie kennen zu lernen. Der Welpe entwickelt Vertrauen und fühlt sich geborgen.

 

Jeden Tag muss ein Welpe seine Umwelt kennenlernen und positive Lernerfahrungen machen - möglichst in der Zeit bis zur 16. Woche, denn dann endet die Sozialisierungsphase. Dazu gehören Stadtrundgänge, Besuch von einem Tierladen, einem Baumarkt, unterschiedlichen Menschen und Artgenossen, sowie das Autofahren. Auch Besuche beim Tierarzt sollten in diese Phase fallen. Sie sollten aber positiv verlaufen, damit der Hund keine Angst vor dem Tierarzt entwickelt.

 

Zeigt der Welpe Angstverhalten, z. B. vor dem Autoverkehr, dann üben Sie täglich in einer ruhigen Straße. Wenn Sie sehen, gleich kommt ein Auto, dann bleiben Sie stehen, hocken sich neben Ihren Welpen und geben ihm ununterbrochen ganz kleine Futterhappen. Ist das Auto vorbei, dann stehen Sie auf und gehen mit dem Welpen weiter. Mit 1-3 Autos pro Spaziergang anfangen, dann wieder ab in die vertraute Umgebung (auf das eigene Grundstück/in die eigene Wohnung). Jeden Tag für wenige Minuten, dafür jedoch mehrmals am Tag üben. So gewöhnt sich Ihr Sheltiewelpe sehr schnell an angstauslösende Momente und mit jedem Tag wird er sicherer. Zeigt der Welpe nach vielen Tagen auf der ruhige Straße keine Angst mehr vor den Autos, dann können Sie es an einer stärker befahrenen Straße versuchen. Sobald der Welpe jedoch Angst zeigt, umkehren, also die Distanz vergrößern, damit der Kleine nicht überfordert wird.

 

Wenn ein Welpe großen Stress hat, dann nimmt er keine Futterhappen an. Vergrößern Sie die Distanz zum angstauslösenden Objekt und bieten dann wieder Futterhappen an. Verfüttern Sie nicht jede Mahlzeit im Hundenapf, sondern nehmen Sie die Mahlzeit dafür, um mit Ihrem Welpen in der Wohnung/im Haus/im Garten, aber auch auf den Spaziergängen zu üben.